D A N K B A R K E I T   ÜBEN

 

 

Schreibe Dir jeden Abend 3 Dinge auf, für die Du heute dankbar bist und lese Dir dies dann 3 mal täglich durch !

Beginne heute.

 

Wissenschaftliche Experimente umfassen immer eine oder mehrere Versuchsgruppen und eine Kontrollgruppe, bei denen die Wirkungen verglichen werden. Eine Versuchsgruppe sollte 10 Wochen lang abends fünf Dinge notieren, für die sie dankbar waren. Eine zweite Versuchsgruppe schrieb über fünf Ärgernisse des Tages und die Kontrollgruppe notierte fünf wichtige Dinge, die an diesem Tag geschehen waren. Das Ergebnis war deutlich: Die Teilnehmer der Dankbarkeitsgruppe waren optimistischer und zufriedener mit ihrem Leben. Zudem erlebten sie sich als gesünder, denn sie litten weniger unter Kopfschmerzen, Husten oder Schwindel. Und sie trieben mehr Sport.

In einer weiteren Untersuchung mit Erwachsenen, die unter chronischen Krankheiten litten, und ebenfalls sogenannte „Dankbarkeits-Tage“ ein- führten, zeigte sich ein ähnlicher Effekt: Die Teilnehmer der Dankbarkeitsgruppe erlebten nicht nur mehr positive Gefühle (Interesse, Begeisterung, Freude, Stolz), sondern sie fühlten sich sozial verbundener und schliefen besser.

Anscheinend trägt Dankbarkeit also wesentlich zum Wohlbefinden und zur Gesundheit bei.

 

Positiver Tagesrückblicks mit der Übung „Wofür bin ich dankbar?“

Ein positiver Tagesrückblick besteht darin, dass Sie sich abends Zeit nehmen, und sich überlegen, was Sie an diesem Tag Schönes erlebt haben. In einem zweiten Schritt stellen Sie sich dann die Frage: „Wie habe ich dazu beigetragen, dass ich das als positiv erlebt habe?“ Damit fällt Ihnen dann zum Beispiel auf, dass selbst eine externes positives Ereignis wie „Heute war schönes Wetter“ dadurch erst positiv wird, weil Sie sich in der Mittagspause Zeit genommen hat, um die Nase in die Sonne zu halten und die Wärme zu genießen. Und das macht zufrieden.

Der positive Tagesrückblick in dieser Form wird als tägliches Abendritual empfohlen, weil Sie damit Ihre Wahrnehmung schon tagsüber auf die Wahrnehmung positiver Ereignisse ausrichten.

„Das ist jetzt gerade schön – ach, daran werde ich mich heute Abend in meinem Tagesrückblick erinnern!“

Und schon profitieren Sie zweimal vom angenehmen Erlebnis.

Zurück zum Thema Dankbarkeit: Die Übung „Wofür bin ich dankbar?“ kann den positiven Tagesrückblick ergänzen, indem Sie sich einfach einmal pro Woche ausdrücklich darauf konzentrieren, wofür oder wem Sie in den letzten Tagen dankbar sind.

Sonja Lyubomirsky nennt in ihrem Buch „Glücklich sein“ (Campus 2008) mehrere Gründe, warum Dankbarkeit langfristig glücklicher macht: Wer dankbar ist, kann positive Erfahrungen mehr genießen und erlebt weniger negative Gefühle wie Ärger, Eifersucht oder Schuld. Sein Selbst-wertgefühl steigt und er kann leichter mit Belastungen umgehen. Wer dankbar ist, verhält sich hilfsbereiter, und das wiederum stärkt seine sozialen Beziehungen - übrigens sogar dann wenn er die Dankbarkeit nicht zum Ausdruck bringt, sondern nur still darüber nachdenkt bzw. schreibt.

Und deshalb waren unsere Großmütter weise Frauen!

Mehr darüber auf positive psychologie eu.

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Buddhistische  Weisheit

 

 

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Namaste Brigitte

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